Zum Rundwanderweg nach Leidingen hatte die Regionalgruppe im September eingeladen. Der Grenzblickweg wurde erwandert und startete in dem Grenzort Leidingen. Hier verläuft die Grenze zwischen Frankreich und Deutschland. Die Neutrale Straße, die in Frankreich „Rue de la Frontière“ (Grenzstraße) heißt, trennt den Ort oder wie die Pilger erlebt haben, eben auch nicht.
Beide Kirchen wurde besucht. Jutta Junk hatte Informationen zu den Bauwerken zusammengetragen. Der Grenzblickweg bot tatsächlich herrliche Blicke über diese Landschaft. Am Angelweiher in Ihn wurde eine Rast gemacht. Zum Abschluss wurde der französischen Kirche ein Besuch abgestattet. Monsieur Schütz erklärte Interessantes über den Bau der Kirche, aber vielmehr über das Zusammenleben beider Ortsteile. Über gemeinsame Fronleichnamsprozessionen bis zum Licht von Bethlehem berichtete er voller Überzeugung. Auch über den Besuch dreier Bischöfe in dem kleinen Ort mit der Einweihung eines Mahnmals für den Frieden in der Ukraine erzählte er und ließ seinen Stolz hierüber erkennen. Mit einem gesungenen Ultreia, natürlich auf Französisch, testete die Pilgergruppe die Akustik und alle Teilnehmenden freuten sich über diesen herzlichen und unerwarteten Abschluss dieses Tages.

Blick in die herrliche Landschaft im Grenzgebiet

Monsieur Schütz erklärt die Friedensbotschaft der Gedenktafel

Ein Fensterblick nach Frankreich, gegenüber auf deutscher Seite das Gegenstück. Konrad Adenauer und Charles de Gaulle stehen hier versöhnlich gegenüber.
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Wir werden uns auch an Pilgerwanderungen der anderen Regionalgruppen beteiligen. Deren Termine finden Sie unter den jeweiligen Gruppen bzw. wir werden auf diese explizit im Rundbrief hinweisen.

