Pilgerberichte

Die St. Jakobus-Gesellschaft Rheinland-Pfalz-Saarland e. V. eröffnet Ihnen auf dieser Seite die Möglichkeit, Ihren persönlichen Pilgerbericht einzustellen und natürlich auch, Anregungen aus den Erfahrungsberichten anderer zu erhalten.

Geführte Pilgerwanderung der Regionalgruppe Rheinhessen zum Sankt Jacobitag über die „Drei Heiligen Hügel Rheinhessens“

Am Jakobustag, der in diesem Jahr auf einen Montag fiel, trafen sich gleichwohl mehr als dreißig
Pilgerinnen und Pilger, um sich bei herrlichem, hochsommerlichen Wetter auf eine kurze, nichts
desto weniger interessante Pilgerwanderung zu begeben.
Und hier der komplette Pilgerbericht

24.07.2016 Weltpilgertag am Mittelrhein

(Welt-)Pilgertag der Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück und Jakobusgesellschaft Rheinland-Pfalz Saarland, Regionalgruppe Mittelrhein

Samstagspilgern der RG Sued- und Vorderpfalz am 23. Juli

Den Weltpilgertag 2016 feierte die Regionalgruppe Süd- und Vorderpfalz am Vortag mit einer Pilgerwanderung von Epenbrunn nach Riedelberg. Nach einem Gottesdienst in der Kirche St. Pirminius und einem kleinen Picknich machten sich die 50 Pilger auf den Weg und folgten dem Lauf der Trualb entlang der deutsch-französichen Grenze über Walschbronn, Waldhouse, Dorst und Rolbing bis zum Endpunkt bei Riedelberg.

Bericht mit Bild

 

 

31.10.2015 – 04.11.2015 Klimapilgern von Bonn nach Cochem im Rahmen des Klimapilgerns von Flensburg nach Paris zum Weltklimagipfel

Unter diesem Motto war ich unterwegs auf den Pilgerweg für Klimagerechtigkeit von Bonn nach Cochem. Von den Langzeitpilgern wurde ich direkt in die Gruppe integriert. Meine 5 Etappen gingen von Bonn über Remagen, Andernach, Mendig, Münstermaifeld nach Cochem. Zum Schlafen wurden wir  bei Gastfamilien oder in Pfarrheimen aufgenommen. Die Verpflegung wurde uns von verschiedenen Institutionen gegen eine Spende angeboten. Der Morgen wurde mit einer Andacht in einer Kirche begonnen. Weiter ging es dann zu Stationen wie z.B.  der Permakultur und  der essbaren Stadt in Andernach. Auch wurden Schmerzpunkte wie z.B. Bahnlärm, AKW Mühlheim Kärlich und der Braunkohletransport über die Mosel angesprochen. Die globalen Auswirkungen des Klimawandels z.B. in Bolivien – Trinkwassermangel infolge Gletscherschwund – oder den Philippinen – Überschwemmungen infolge Anstieg des Meeresspiegels – wurde uns von Menschen aus deren Region plastisch dargestellt. Für mich war es wichtig Flagge zu zeigen, weil es mir nicht egal ist wie Mutter Erde unseren Nachkommen hinterlassen wird.

Einen besonderen DANK möchte ich allen sagen welche ehrenamtlich dazu beigetragen haben, dass jede Etappe, welche ich erleben durfte, für mich unvergesslich bleiben wird.

“Seid Hüter der Schöpfung und der Umwelt!” sagt Papst Franziskus. Hoffen wir das bei der Weltklimakonferenz in Paris ein Abkommen mit Verpflichtungen für alle Staaten verabschiedet wird, welches der Umwelt und der Natur  zu gute kommt und nicht einigen Machthabern und Lobbyisten.

Michael Kaiser

Auf dem Jakobsweg – Von Le Puy nach Conques

Ein kleines, ganz persönliches Pilgertagebuch von Karl Unold

Walk for ME Charity-Pilgerwanderung Hildegards Pilgertag

Mein „Pilgertag, Di. 26.05.15“ beginnt schon, wie sicher bei all‘ den anderen auch, einen Tag vorher. Grund: Übergabe des Buches und der weiteren Utensilien, wie bei einem Staffellauf. Finde ich richtig gut! So kann ich mich einstimmen auf diesen „Berg“, vor dem ich Heidenrespekt habe.

Um den Rückshuttle am Folgetag erholsamer zu organisieren, stelle ich mein Auto am Gerhardshof „Haus Waldfrieden“, ab, das mir freundlicherweise der Besitzer erlaubt. Eine herrlich ruhige Idylle, einsam, mitten im Wald!

Jetzt geht’s los: „Sattle“ den gepackten Rucksack – könnte auch 1 Woche unterwegs sein, mit dem vielen Gepäck ;-)). Trotz Regenwarnung, blauer Himmel durchzogen mit Schäfchenwolken. Die Blätter des Laubwaldes winken mir zu und die singenden Vögel begleiten mich den Berg hinab nach Trechtingshausen. Schneller als erwartet komme ich im Ort an.

Statt, wie von mir geplant mit der Bahn zu fahren, werde ich abgeholt. Und wieder erlebe ich dieses Pilgergefühl der Hilfsbereitschaft: Jessica, für mich noch unbekannt, fährt mich nach Bacharach. Unterwegs berichtet sie emotional von der Krankheit, von der sie selbst betroffen ist. Sie schaffte es, fast gesund zu werden! Unglaublich, welche Leidenswege die Menschen mit diesem Symptom aushalten bzw. dagegen ankämpfen müssen, wird mit erst jetzt bekannt! – Angekommen verabschieden wir uns lächelnd wie 2 gute Bekannte und freuen uns auf das Wiedersehen am Samstag in Mainz!

Nach der erholsamen Übernachtung in Bacharach treffe ich meine Mitpilger Gabriele und Jürgen um 9 Uhr an der imposanten Kirche St. Peter. Und schon beginnt die Herausforderung: Wir steigen etliche Treppenstufen hoch, puuhhh, um oben an der Burg Stahleck angekommen, den herrlichen Blick über das Rheintal und den Ort Bacharach zu genießen. Ein kulturelles Schmuckstück bewundern wir.

Gestärkt durch einen kurzen Moment der Besinnung pilgern wir Richtung Gerhardshof. Vor uns liegt eine Etappe, lt. Pilgerführer,  mit einem herausfordernden Höhenprofil und kniffligen Passagen! Zunächst geht’s durch ein Waldgebiet. Der Waldboden ist schön weich. Das satte unterschiedliche Grün und die blühenden, artenreichen Wiesen sind angenehm für Augen und Seele. Es duftet herrlich und die jubilierenden Vögel umrahmen den Tag „musikalisch“. Wegweisend sind die blauen Aufkleber mit der Jakobusmuschel, die uns in die korrekte Richtung führen.

Der Pilgerweg schlängelt sich immer wieder bergauf und bergab. Durch oder vorbei an kleinen Gemeinden. Einfamilienhäuser und Villen säumen den Weg. Kein Wunder, der Blick über den Rhein, hinab in das Rheintal und auf die Weinberge, ist grandios. In dieser Idylle entdecken wir ein kunstvoll arrangiertes „Bett-Werk-Gestell“.

Unterwegs gönnen wir uns auch Pausen, denn Bänke und Tische laden zum Verweilen ein. – Natur pur, Frühlingsluft und -düfte. Eine Wonne sind auch für uns immer wieder neu die herrlichen Aussichten aus der Höhe über Dörfer, Wälder und Weinberge. Beeindruckt beobachten wir Winzer bei ihrer knochenharten Handarbeit an den steilen Weinbergshängen.

Die letzte Etappe geht über schmale Pfade steil bergauf, hinauf zum Sieben-Türme-Blick, vorbei an moderndem Unterholz, bemoosten Steinen und Farnen, sogar „Steinmännchen“ wurden aufgebaut. Nach dieser recht heiklen Passage sind wir erleichtert und freuen uns riesig: Geschafft! Belohnt werden wir durch einen grandiosen Rundum-Blick – fast atemberaubend – bei diesem sonnigen und klaren Wanderwetter. Nicht zu warm, etwas windig aber dennoch reichlich Sonne. Der Weg, der letzten km, führt jetzt sehr erholsam gemächlich durch das Waldgebiet bis wir um 17 Uhr am Gerhardshof glücklich und zufrieden ankommen. Auch hier funktionierte die Übergabe des Buches bestens.

Ein großes Lob der ausgezeichneten Organisation des Benefizpilgerns und unseren Mitgliedern zur hervorragenden Markierung des Linksrheinischen Jakobsweges! Dieser Weg war für mich eine echte Herausforderung, aber schön. Viele Parallelen zwischen dem Pilgerweg und dem Lebens- und Leidensweg der Betroffenen, immer wieder Höhen und Tiefen zu schaffen sind mir bewusst geworden.

Gerne pilgerten wir für Euer Anliegen und Eure Stiftung! Den Mut, trotz Rückschläge nicht aufzugeben, immer wieder Kraft und Lebensfreude zu finden, das wünschen meine beiden Mitpilger und ich, allen Betroffenen: Buen Camino!

Weitere Bilder hier

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Pilgern auf dem Linksrheinischen Jakobsweg

Und hier der Pilgerbericht

Pilgerberichte von Margit Schneider

2010 Astorga bis Santiago
2012 Saint Jean Pied de Port bis Burgos
Wallfahrt in meiner fränkischen Heimat nach Vierzehnheiligen

 

 

Die Pilgerreisen des Rainer Steinhausen

Pilgerberichte von Rainer Steinhausen

Von Speyer nach Santiago de Compostela:
2008 – 2009  JW Speyer-Périgueux
Buen Camino

Rainer Steinhausen

Camino Ingles vom März 2013

Ein kurzer Bericht von meinem Regen Camino dem Camino Ingles vom März 2013.

Ultreia Michael

   

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