Wege

Im Wirkungsbereich der St. Jakobus-Gesellschaft Rheinland-Pfalz-Saarland verlaufen bedeutende Achsen des geschichtlichen Jakobsweges,

  • die beiden großen Nord-Süd Achsen von Köln entlang der Rheinschiene bis ins Elsass und weiter nach Burgund und von Köln durch die Eifel über Trier nach Metz in Lothringen, sowie
  • die große Ost-West Achse von Nürnberg über Speyer durch die Pfalz, das südliche Saarland und Lothringen bis nach Metz.

Heute können wir uns nur noch an den alten Achsen und ihren für die Jakobuspilgerschaft wichtigen Zielorten orientieren. Gesucht und gefunden werden Wege, die heute für Pilger gehbar sind und sie zu den wichtigen Zwischenzielen in Richtung Santiago bringen.

Bereits vor der Entstehung unserer Gesellschaft hatte der Landschaftsverband Nordrhein-Westfalen den Weg von Köln über Trier bis nach Schengen (Luxemburg) gestaltet. Eine Initiative des Bistums Speyer in Verbund mit dem Pfälzerwaldverein hatte die Pfälzer Nord- und Südroute des Jakobsweges geschaffen.

Im Rahmen der Regionalgruppen unserer Gesellschaft sind entstanden (In unserer regionalen Übersichtskarte stehen die sich selbst erklärenden durchgezogenen Linien für diese fertig gezeichneten, gestalteten und meist auch mit Wegführern beschriebenen Wege):

  • die Fortsetzung des Pfälzer Jakobsweges bis nach Metz,
  • die Strecke zwischen Bingen und Worms,
  • der „Lahncamino“ von Wetzlar über Lahnstein bis Kaub und
  • die Strecke zwischen Bad Bergzabern und Wissembourg – als Anschluss des Pfälzer Jakobsweges an den elsässischen Jakobsweg.
  • Die Strecke von Trier nach Metz

Ergänzt werden die genannten Pilgerwege durch die Strecke von Andernach über Mayen bis Monreal und weiter bis Trier unter Leitung der Matthias-Bruderschaft Mayen.

Grüne  Linien weisen auf Wegprojekte hin, die von unseren Regionalgruppen geplant und auch schon in Arbeit sind.

 

deutsche.jakobswegeDie Arbeitsgemeinschaft der großen deutschen Jakobusgesellschaften, die es seit zwei Jahren gibt und an deren Zustandekommen wir initiativ beteiligt waren, hat in einer Deutschlandkarte verbindlich ein Wegenetz für Jakobspilger festgelegt: Nur Wege, die in diesem Netz aufgeführt sind, dürfen sich „Wege der Jakobspilger“ nennen, alle anderen Pilgerwege, die an die „Wege der Jakobspilger“ anknüpfen, müssen zu Anschlusswegen erklärt werden. Der Begriff „Jakobswege“ bleibt genau genommen nur den alten Wegverläufen in Frankreich und Spanien vorbehalten.

Die Karte eines regionalen Wegverlaufs hat die Regionalgruppe Süd- und Vorderpfalz erstellt, s. unter Wegbeschreibung Neustadt nach Wissembourg. Dieser Wegverlauf ist eine Empfehlung unserer Gesellschaft.






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Foto: Peter Lupp

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