Barrierefreies Pilgern

Barrierefreies Pilgern

Alte Pilgerwege wiederherstellen, neu beleben und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen, das ist eines der Ziele der St. Jakobus-Gesellschaft Rheinland-Pfalz-Saarland.

Bei ihrer Präsidiumssitzung in Braubach berichtete Mitglied Martin von Pinxteren über “Barrierefreies Pilgern”. Der Verein möchte mit diesem Projekt Menschen mit Behinderung ermöglichen, auch den Jakobsweg zu begehen. „Wir möchten dieses Projekt auf breite Füße stellen und suchen deshalb nach Verbänden und Einrichtungen, die mit uns zusammen an der Realisierung des Projekts arbeiten“, sagt van Pinxteren. „Wir überlegen zusammen mit behinderten Menschen, weil sie selbst das am Besten beurteilen können“, ergänzt er. Hierzu sollen jeweils regionale Arbeitsgruppen gebildet werden. Für van Pinxteren besteht die Aufgabe der Arbeitskreise darin, Informationen über die bisherigen Strecken zu sammeln. Dazu gehören behindertengerechte Übernachtungsmöglichkeiten oder Toiletten auf dem Weg, aber auch eine Beschreibung der Streckenbeschaffenheit und die Ausweisung von Alternativwegen.
So möchte van Pinxteren Stück für Stück dem Ziel näher kommen, „dass auch behinderte Menschen mehrere Tage auf dem Jakobsweg unterwegs sein können“.

In der Pfalz gibt es bereits so etwas wie ein Pilotprojekt. Dort sind 14 Kilometer des Jakobswegs auch für den Rollstuhl geeignet. Die Arbeitskreise stehen in den Startlöchern. Damit es losgehen kann, werden noch Freiwillige und weitere Ideen gesucht. Van Pinxteren kann sich auch eine Zusammenarbeit mit Schulen vorstellen: „Es ist als Projektarbeit für AGs denkbar.“

Impressum | Kontakt | Weitere Jakobusgesellschaften | Sitemap | Statistik: 2144 Aufrufe