Rundschreiben Aktuell Januar 2013

 

   St. Jakobus-Gesellschaft Rheinland-Pfalz-Saarland e.V.

 

Liebe Jakobspilgerfreunde,

heute möchte ich mich von Ihnen verabschieden. Mechthild Baltes wird Ihnen in Zukunft berichten. Sie freut sich schon darauf und ich bin mir sicher, dass Sie sie gerne lesen werden.

Ich habe mich zu diesem Schritt entschlossen, da mein Weg nun vor allem nach innen führt. In dieser unserer lebendigen Gesellschaft mitzuarbeiten und mich an ihrer Außenwahrnehmung und Gestaltung zu beteiligen, hat mir viel Freude bereitet.
Anderes wird nun für mich im Vordergrund stehen; ich werde die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft gespannt verfolgen.

Von den vielen schon jetzt fest stehenden Ereignissen möchte ich Sie kurz schon mal auf zwei Projekte neugierig machen: zum einen auf das Projekt Barrierefreies Pilgern, das unser Mitglied Martien van Pinxteren, Sprecher der Regionalgruppe Süd- und Vorderpfalz, ins Leben gerufen hat, zum anderen auf den ersten Weltpilgertag, den unser Präsidenten Roland Zick ausgerufen hat.

Zum 150. Todesjahr von Boussereau, der in Rheinland-Pfalz Heime gegründet hatte, um Behinderte „aus der Isolation heraus zu holen“, plant Martien van Pinxteren, in der Pfalz einen behindertengerechten Teil des Jakobswegs mit Menschen im Rollstuhl zu pilgern. Erklärtes Ziel des Projektes ist es, „dass auch behinderte Menschen mehrere Tage auf dem Jakobsweg unterwegs sein können.“ Die Zusammenarbeit mit Verbänden, Einrichtungen und Behinderten selbst soll das Projekt voran bringen. Martiens Vorstellung des Projekts finden Sie unter www.jakobusgesellschaft.eu/Projekte/ .

Gemäß des Leitspruches unserer Gesellschaft „PILGERN VERBINDET – Begegnung von Kulturen und Religionen“ war es für unseren Präsidenten ein nur zu folgerichtiger Schritt, dafür einen sichtbaren Ausdruck zu finden. Die Idee, dass Pilger verschiedener Nationen und Religionen sich einmal im Jahr am selben Tag – am 1. Sonntag im Mai – zu einem Tag des Pilgern aufmachen, beflügelt auch mich. Da alle Religionen eine lange Pilgertradition haben, bahnt unser Präsident Kontakte zu bereits anderen Religionen an, so ist in Japan eine Kontaktperson gefunden, die von der Idee begeistert ist, dass hinduistische Gläubige den Weltpilgertag für sich in Anspruch nehmen. Die Verbindung zu nationalen und internationalen Jakobusgesellschaften pflegt unsere Gesellschaft von Anfang an.

Die Keimzelle eines Weltpilgertages soll der seit 12 Jahren jeweils am 1. Sonntag im Mai stattfindende Pilgertag in Rheinhessen sein. Am 5. Mai ist es so weit: Wir fangen klein an und setzen damit einen Start in eine vielversprechende Zukunft. In Verbundenheit mit „Gott und der Welt“, wie Roland Zick es sieht.

Mit diesen Einblicken in eine Zukunft, die einbindet, statt auszuschließen, und verbindet, statt zu trennen, fällt es mir leicht, mich von Ihnen zu verabschieden.

Leben Sie wohl, seien Sie gegrüßt und freuen Sie sich auf Mechthild!

Trude Hard

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